01.02.2026

Ein Auswärtspunkt mit schmalem Kader

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Leipziger SC - HC Niesky 1920 4 : 4 (1:1;2:1;1:0;0:2)

Die Vorzeichen für das Auswärtsspiel standen nicht sehr gut. Verletzungsbedingte Ausfälle, Ferien in Brandenburg und ein geänderter Schichtplan sorgten bei uns für einen arg dezimierten Kader. Wir machten das Beste daraus und konnten schon in der 1. Minute eine Strafecke ziehen. Der Schlenzer von Jana konnte nur mit dem Körper auf der Linie gestoppt werde. Den fälligen 7-m-Ball verwandelte Anna eiskalt. Danach gab es unmittelbar eine Gegenecke, die Lena parieren konnte. Der folgende Nachschuß wurde zum Glück vorbei gesetzt. Danach hätten wir unsere Führung ausbauen können, doch zwei gute Konter wurden von uns liegen gelassen. Leider luden wir die LSC-Damen dann zum Ausgleich ein, als wir einen schon auf unser Vorhand liegenden Ball nicht aus dem Kreis sondern direkt zum LSC beförderten und dadurch mit dem 1:1 bestraft wurden. Im nächsten Viertel spielten die Leipzigerinnen sehr druckvoll. Mehrere scharfe Bälle in unseren Kreis sorgten für Schwerstarbeit in der Verteidigung und bei Lena, etliche Bälle mussten sauber wegverteidigt und einige Stecher von Lena entschärft werden. In der 19. Minute bekamen wir wieder einen der berüchtigten Halbspurbälle vor unser Tor und eine Stürmerin fälschte ihn zum 2:1 in unser Gehäuse. Leider konnten wir in dieser Phase keine Akzente setzten und die Leipzigerinnen nutzten das zum verdienten 3:1. Unmittelbar danach konnten wir durch Lisa über links auf 3:2 verkürzen, als sie aus spitzem Winkel über die Grundlinie kam und von links einschießen konnte. Im dritten Viertel hätten wir am Anfang ausgleichen müssen, doch mehrere gute Möglichkeiten wurden von uns liegen gelassen. Die Leipzigerinnen machten es besser und zogen durch einen Treffer aus dem Gestochere vor unserem Tor auf 4:2 davon. Am Anfang des letzten Viertels hätte es noch schlimmer kommen können, doch Lena rettete uns mehrfach. Danach kam aber unsere Zeit. Wir hatten sehr gute Konter und konnten durch Lisa zum 4:3 anschließen, als sie einen 30-m-Pass von Anna direkt verwandeln konnte. Danach hätten Tessa und Ileen ausgleichen können, doch erst in der 53. Minute konnte sich Jana durch beherztes Nachsetzen einen Ball zurück holen und zum Ausgleich verwandeln. Danach hatten beide Teams gute Chancen zur Entscheidung. Es gab dann leider auch noch eine Schlußecke gegen uns, die wir aber souverän verteidigten und uns so einen wichtigen Punkt trotz dünner Personaldecke sichern konnten. 

Insgesamt eine starke Leistung, alle kämpften aufopferungsvoll. Zum Ende hin war trotz der beschränkten Wechselmöglichkeiten eine Steigerung zu erkennen. So musste man insgesamt fast über das Remis ein wenig traurig sein.

Am Start waren: Lena Neumann im Tor; Luise Großmann, Anna Mitschke; Jana Baum, Marie Dreher, Lisa Neuwinger, Tessa Trentsch und Ileen Stief

28.10.2025

Seit langem wieder beim Klassikpokal


Ein sehr intensives Vorbereitungsturnier in Freiberg
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Am vergangenen Wochenende nahmen die Nieskyer Damen die weite Fahrt nach Weimar in Angriff, um sich für die kommende Hallensaison einzuspielen. Am Freitag gings mit zwei Bussen los, unterwegs wurden so langsam alle Spielerinnen eingesammelt und gegen 21:00 waren dann auch beide Busse im Hostel antgekommen. Dann gab´s Pizza und noch ein bisschen zusammen sitzen bevor sich dann alle mehr oder weniger intensiv auf den kommenden Tag vorbereiteten.

Am Samstag ging es dann um 09:40 mit dem Spiel gegen Falkensee los. Dieses Spiel war sehr intensiv, wir konnten durch einen schönen Angriff über die rechte Seite nach einer Flanke von Frieda auf Jana mit 1:0 in Führung gehen. Leider versäumten wir in diesem Spiel weitere Tore zu machen, obwohl wir drei Strafecken und auch zwei weitere 100%-ige hatten. So kam es dann, wie es in solchen Spielen immer kommt, Falkensee machte aus einer eigentlich nicht so erfolgversprechenden Aktion das 1:1. Danach gab es ein offenes Spiel von beiden Teams mit kleineren Möglichkeiten für beide, die aber ungenutzt blieben.

Im zweiten Spiel des Tages trafen wir auf die Damen von Königs Wusterhausen. Hier probierten wir einige Umstellungen. Wir hatten das Match auch voll im Griff und gingen durch Frieda mit 1:0 in Führung. Weitere gute Angriffe sorgten für ein 2:0 durch Frieda, leider konnten wir aber auch die allerbesten, weiteren Möglichkeiten nicht mehr in Tore ummünzen. Wir vergaben unter Anderem drei Ecken und zwei 1 gegen 1 - Situationen. Die Damen aus KW konterten auch mehrere Male gefährlich, sodass das 2:0 nicht sicher war. Im letzten Spiel des Tages hatten wir uns mit den Mädels aus Offenbach auseinander zu setzen. Hier waren wir das optisch gefälligere Team mit den besseren Möglichkeiten, machten aber zu wenig daraus. Jana konnte zwar das 1:0 von der Kreisgrenze erzielen, doch leider vergaben wir zu viele Möglichkeiten zum Ausbau der Führung und so kam es dann wie so oft, die Mädels aus Offenbach machten kurz vor Schluss noch aus ihrer einzigen, richtigen Chance den Ausgleichstreffer. Dadurch war das Minimalziel, die Qualifikation für das Halbfinale geschafft und wir konnten dadurch am Sonntag etwas länger ausschlafen.

Nach überstandener Turnierparty ging es dann am Sonntagmorgen in das Halbfinale gegen Argo Berlin. Hier boten wir eine sehr souveräne Leistung und konnten uns durch ein Tor von Tessa mit 1:0 den Platz im Finale erkämpfen. In den letzten Minuten standen wir dann noch einmal stark unter Drück, konnten dank einer starken Lena in unserem Tor und einer guten Defensivleistung alles kompakt wegverteidigen.

Im Finale trafen wir dann die Mädels aus Hessen vom Offenbacher HC wieder. In einem offenen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, konnten wir uns durch einen Drei-Stationen-Konter über Anna, Belli und Frieda mit 1:0 in Führung bringen. Die Offenbacherinnen antworteten mit einer verwandelten Strafecke zum 1:1. Wir hätten postwendend durch einen 7-m-Ball ausgleichen können, doch Lilly setzte ihn knapp neben das Tor. So ging es mit Chancen auf beiden Seiten weiter, aber da kein Team in der regulären Zeit mehr traf musste das 7-m-Schiessen die Entscheidung bringen. Hier hatten wir die besseren Nerven und konnten durch einen Treffer von Lilly nach langen 10 Jahren zum zweiten Mal den Klassikpokal gewinnen.

Für die Damen des HC Niesky traten an: Lena Neumann im Tor; Anna Mitschke, Luise Großmann; Jana Baum, Helena Bieniek, Ileen Stief, Frieda Mitschke, Lilly Recknagel, Tessa Trentsch, Annabel Mimus

 

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