Mädchen A am 05.09.2014 in Leipzig - Spieltag 06

Spitzenspiel am Abend und dumm gelaufen…

 

32. Min.               1:0          ATV Leipzig

Nicht in Bestbesetzung und mit nur einem Wechsler, der auch noch der ETW, war fuhren wir nach Leipzig. Gleich am Anfang der Partie gab es eine Schrecksekunde, denn die Leipzigerinnen waren in unserem Kreis aufgetaucht und zwangen Sandy zu einer Glanzparade. Danach übernahmen wir immer mehr die Initiative. Der ATV stand tief und sicherte den eigenen Kreis. Es dauerte bis zur 07. Minute ehe wir die erste direkte Chance hatten. Pia hatte auf Frieda gepasst, deren Flanke Lea nur ganz knapp verfehlte. Danach bauten wir Dauerdruck auf, ohne allerdings zwingend zu Chancen zu kommen. Die Leipzigerinnen machten es besser und konterten uns in der 10. Minute durch die Mitte aus. Zum Glück ging diese Riesenmöglichkeit knapp an unserem Tor vorbei. Danach pressten wir wie die Weltmeister. Allein fünf Strafecken bis zur 20. Minute waren die Folge, leider aber ohne Torerfolg. In der 20. Minute hatten wir die größte Chance, als Frieda die erste Herausläuferin ausgezockt hatte und auf Toni ablegen konnte, deren Gewaltschuss aber von der super haltenden Leipziger Keeperin pariert werden konnte. In der 22. Minute hatten wir die nächste Möglichkeit durch Frieda, deren Schrubber ebenfalls vom Keeper im Hechtsprung entschärft wurde. In der 24. Minute konnten sich die Leipzigerinnen befreien und eine Ecke erkämpfen, die aber nicht gefährlich für uns wurde. Nur eine Minute vor der Pause vergaben wir eine 3-Spieler-Überzahl gegen die nun schon fast unheimlich haltende Keeperin durch Toni.

In der Halbzeit gab es ausser an der Chancenverwertung nicht viel zu meckern. Nach der Pause erwischten die Leipzigerinnen einen Traumstart und setzten ihren vielleicht erst dritten guten Angriff in unser Tor. Wir liessen uns nicht beirren und kämpften weiter. Frieda zwang die Leipziger Keeperin mit einem hohen Schrubber aus sechs Metern zu einer Glanzparade, den Nachschuss setzte Toni dann hammerhart über das Tor. In der 41. Minute hatte unsere Sandy, mittlerweile vom Tor auf den Linksaußen gewechselt, ihre erste gute Chance, wurde aber von der Leipziger Keeperin ziemlich grenzwertig auf Kosten einer nichts bringenden Ecke von den Beinen geholt. Der ATV igelte sich jetzt mit den beiden besten Spielerinnen hinten ein. Dadurch gelangen den Gastgeberinnen immer besser strukturierte Konter. So hatten wir großes Glück in der 47. Minute, als unsere Keeperin Sarianna uns vor einem größeren Rückstand bewahren konnte. Die letzten 13 Minuten setzten wir uns in der Leipziger Hälfte fest. Pia schaltete sich immer mehr direkt in die Angriffe ein. Mehrere Ecken waren die Folge, leider alle ohne zählbaren Erfolg. Der Höhepunkt der miesen Chancenverwertung zeigte sich dann in der 50. Minute, als wir trotz vier Nachschüssen in einer Minute kein Tor erzielen konnten. Kurz vor Schluss konnte Vanessa einen lauf den langen Pfosten geschlagenen Ball nicht mehr kontrollieren und damit war die letzte Chance im Spiel dahin und unsere erste Niederlage der Saison besiegelt. Vielleicht ein Dämpfer zur rechten Zeit. Trotzdem ein sehr, sehr gutes Spiel von uns, dem nur das Zählbare fehlte.

Niesky spielte mit: Sarianna Mätzschke, Sandy Schuster im Tor; Leonie Koch, Lilly Seifert, Hanna Bieniek, Charlotte Pistorius; Pia Heintze, Antonia Morche, Sarah Schulze, Vanessa Ludewig, Lea Riediger, Wanda Glöckner und Frieda Mitschke

  

Mädchen A am 12.07.2014 in Jena - Spieltag 05

Kurz hinterm Teufelstal rechts raus…

Da ist es wieder das 1.000 km-Wochenende! Zu Beginn ging es heute bis hinter das Teufelstal und dann kurz rechts von der A 4 runter. Für die Ortsunkundigen: Die Mädchen A mussten heute in Jena gegen den SSV Vimaria Weimar ran. Aber es will ja keiner hier wissen, wie lang sich das Asphaltband durch den Freistaat streckt, sondern wie die Mädchen gespielt haben. Schon einmal vorweg, ganz erfolgreich. Und hier jetzt die Statistik:

12. Min.               1:0          Frieda Mitschke
15. Min.               2:0          Henriette Krone
17. Min.               3:0          Frieda Mitschke
18. Min.               4:0          Frieda Mitschke
25. Min.               5:0          Pia Heintze
40. Min.               6:0          Antonia Morche
43. Min.               7:0          Henriette Krone
52. Min.               8:0          Hanna Bieniek

 

Also ein klares 8:0 stand am Ende, aber ….. (Nö, hier nicht! Mädels, das besprechen wir im Training.)

Aufgrund der bisherigen Ergebnisse der Weimaraner Mädchen wählten wir heute eine 3-3-1-3 Aufstellung (die 80. Mill. Fußballtrainer wissen wovon ich spreche), aus der im Angriff ein 3-4-3 wurde. Wir waren auch sofort am Drücker und brachten den Ball oft in Richtung Weimaraner Schusskreis. Doch dort ließen wir uns aus den allerbesten Positionen immer wieder nach Links auf die Rückhandseite abdrängen. Es sprang einfach nichts Zählbares heraus. Erst in der 12. Minute konnte Frieda Mitschke von halbrechts einen wunderschönen hohen Schrubber im Tor versenken. Damit war der Bann gebrochen. Nur drei Minuten später wurde der Ball durch Antonia Morche erneut auf das Tor gebracht, Henriette Krone störte die Torhüterin bei der Abwehr und schob den Ball über die Linie. Vom Anstoß weg versuchte Weimar sofort in unseren Schusskreis zu kommen, aber nicht mit Pia, der 1 vor der 3. Sie fing den Angriff ab und spielte einen wunderschönen langen Pass über Dreiviertel des Spielfeldes auf Frieda Mitschke an den linken Rand des Schusskreises. Drei Schritte in Richtung Tor und erneut ein hoher Schrubber im Tor. Danach kam Weimar vom Abstoß keine fünf Meter, da hatten wir wieder den Ball und griffen über links an. Leonie Koch passte auf die am Schusskreis in die Lücke laufende Antonia Morche. Sie drang in den Kreis ein und spielte die am Siebenmeterpunkt freistehende Frieda Mitschke an. Flach überlegt an der herausstürzenden Torhüterin vorbei – ihr drittes Tor in sechs Minuten. Jetzt war die Zeit für die ersten Wechsel gekommen und die ganze Sache ruhiger und kontrollierter anzugehen.  Wir waren zwar immer noch gefährlich, gaben Weimar aber mehr Raum. Nur nicht Pia Heintze, sie sprintete in einen Abstoss der gegnerischen Mädchen, überlief mit all ihrer Dynamik die Abwehr und lies auch der Torhüterin keine Chance. Nach dem Seitenwechsel hatte zunächst Weimar deutlich mehr Spielanteile. Aber die drei Mann von der Tankstelle, äh, drei Mädchen von der Abwehr ließen sie sich immer wieder festlaufen (Sorry für diesen Vergleich mit einem hundealten Film, aber ich bin nun mal ein paar Jahre älter). Der Niesky-Dresden-Verbund aus Leonie Koch, Lilly Seifert und Charlotte Pistorius funktionierte. In der 40. Minute konnte Antonia Morche dann eine kurze Ecke mit knallharten Schuss im Tor versenken. Kurze Zeit später ein Eindribbeln am rechten Spielfeldrand, das Frieda Mitschke mit einem langen Ball in Richtung linker Pfosten abschloss. Henriette Krone lief vor ihre Gegenspielerin und drückte den Ball ins Tor. Acht Minuten vor Schluss dann das letzte Tor des Tages. Nach einer kurzen Ecke mit mehrfachen Nachschüssen gelang es Hanna Bieniek den hoch abgewehrten Ball der Torhüterin volley ins Tor zu dreschen. Das Tor wollte sie! Danach war die Luft raus, das Spiel plätscherte dahin und alle warteten auf den Abpfiff.

Wieder ein klasse Spiel. Schade nur, dass alles das im September für die Endrunde nicht mehr zählt. Die Ergebnisse werden für die Spiele der vier bestplatzierten Mannschaften nicht mitgenommen.

So und damit Feierabend für heute. Morgen geht es mit der weiblichen Jugend B nach Meerane. Am Abend werden dann einige der Mädchen elf Stunden an diesem Wochenende im Bus gesessen haben. Und ich habe das 1.000 km-Wochenende hinter mir….

Niesky spielte mit: Sarianna Mätzschke, Sandy Schuster, Leonie Koch, Lilly Seifert, Charlotte Pistorius, Pia Heintze, Antonia Morche, Sarah Schulze, Hanna Bieniek, Anna Lengert, Emma Schneider, Henriette Krone, Vanessa Ludewig und Frieda Mitschke