17./18.03.2018

Spreepokal - Diesmal wieder in Berlin

Schneetreiben, satte Kälte, drei Berliner in der Gruppe und die Defensivabteilung mit dem Gymnasium in England. Als wir auch noch gleich zu Beginn des zweiten Spieles unsere letzte Verteidigerin durch einen defekten Finger einbüßten konnte es ja eigentlich nur noch besser werden. Wir gingen das Abenteuer optimistisch an und gaben unser Bestes.

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HC Niesky 1920 – ATSV Güstrow 1 : 1

03. Min. 0 : 1 ATSV Güstrow
06. Min. 1 : 1 Janina Höher (Ileen Stief, Jolanda Jentsch)

Im ersten Spiel des Tages hatten sich die Nieskyer Mädchen mit den Mädchen aus dem Norden auseinander zu setzen. Die Nieskyerinnen konnten in den ersten Minuten Akzente setzen und hatten erstaunlich gute Möglichkeiten, mussten aber per Konter über rechts nach super Flanke in die Mitte das 0:1 hinnehmen. Wir erzielten aber kurz darauf nach einer schönen Balleroberung von Ileen, Pass auf Jolanda und anschließend auf Janina das nicht unverdiente 1:1. Danach hätten wir das Spiel eigentlich entscheiden müssen, doch leider vergaben wir etliche Ecken und Möglichkeiten und es blieb beim 1:1.

HC Niesky 1920 - Potsdamer SU 1 : 4

04. Min. 1 : 0 Celine Ludewig (Konter)
10. Min. 1 : 1 Potsdamer SU
12. Min. 1 : 2 Potsdamer SU
13. Min. 1 : 3 Potsdamer SU
14. Min. 1 : 4 Potsdamer SU

Schon in den ersten Sekunden standen wir unter Druck. Potsdam setzte gute Bälle neben unser Tor und Lena hielt den Rest. In der 4. Minute nutzte Celli den freien Raum und setzte sich durch die gegnerische Abwehr durch und verwandelte zur Führung. Diese konnten wir lange halten, doch die Brandenburgerinnen wurden leider immer zwingender. Wir verloren Gina in der 6. Minute durch einen Ball auf den Handschuh des liegenden Brettes und hatten dadurch keinen gelernten Verteidiger mehr. Belli und Celli waren jetzt in der Abwehr gebunden. Immer mehr Abschlüsse wurden durch die Leute gesucht und die Schiri´s griffen dabei leider nicht ein. Beim vierten Versuch eines Abschlusses auf unsere Verteidigung bekam Belli einen Schläger an den Kopf und wir waren noch eine Verteidigerin weniger. Das nutzte Potsdam aus und zog in wenigen Minuten auf 4:1 davon.

HC Niesky 1920 - Blau Weiß Berlin 0 : 5

04. Min. 0 : 1 Blau Weiß Berlin
05. Min. 0 : 2 Blau Weiß Berlin Strafecke
07. Min. 0 : 3 Blau Weiß Berlin Strafecke
08. Min. 0 : 4 Blau Weiß Berlin Strafecke
11. Min. 0 : 5 Blau Weiß Berlin

Die Berlinerinnen waren für uns einfach zu gut. Trotz einer stark haltenden Lena und guter Gegenwehr hatten wir nichts zu bestellen. Durch dynamische Angriffe über rechts brachten die Berlinerinnen uns unheimlich in Bedrängnis. Die Berliner Treffer waren kaum zu verhindern und mehrere Strafecken schlugen bei uns ein. Wie eindeutig das war zeigt die Bilanz unserer Torfrau, die bestimmt fünf Strafecken abwehren konnte und trotzdem noch drei Eckentreffer hin nehmen mußte. Hier ging es nur um Schadensbegrenzung, was uns dann am Ende im Rahmen unser heutigen personellen Situation auch gelang.

HC Niesky 1920 - Rotation Prenzlauer Berg 0 : 5

02. Min. 0 : 1 Rotation Prenzlauer Berg
08. Min. 0 : 2 Rotation Prenzlauer Berg
10. Min. 0 : 3 Rotation Prenzlauer Berg
11. Min. 0 : 4 Rotation Prenzlauer Berg
12. Min. 0 : 5 Rotation Prenzlauer Berg

Im letzten Spiel des Tages waren die Ostberlinerinnen aus Prenzelberg der Gegner. Wir hatten einen guten Start und waren in der Vorwärtsbewegung als wir nach einem zu leichten Ballverlust ausgekontert wurden und das 0:1 kassierten. Kurz darauf hätte Fabienne ausgleichen können, setzte ihren Schuss nach einem Konter aber knapp vorbei. In der 8. Minute mußten wir leider ebenfalls aus einem Konter das 0:2 hinnehmen. Nur zwei Minuten später wurden wir nach einem schlampigen Querpass mit dem 0:3 bestraft. Bei dieser Aktion verletzte sich Belli und musste raus sodass wir in die Situation kamen, überhaupt keinen gelernten Verteidiger mehr auf dem Feld zu haben. Die Konfusion im Team wurde von den Berlinerinnen in kurzer Zeit mit Toren bestraft und wir gerieten in Summe mit 0:5 ins Hintertreffen. Für die letzten Minuten kehrte Belli dann ins Team zurück und konnte im Verbund mit Celli hinten wieder dicht machen. Bis zum Schlusspfiff fiel dann auch kein weiterer Treffer mehr. Jetzt war der erste Tag überstanden und die schweren Gegner geschafft. Die Tabellensituation ließ alles offen, wir konnten noch aus eigener Kraft den 4. Platz in der Gruppe erreichen.

HC Niesky 1920 - TSV Falkensee 3 : 1

03. Min. 1 : 0 Fabienne Eckhardt (Ileen Stief)
06. Min. 2 : 0 Fabienne Eckhardt (Janina Höher)
07. Min. 3 : 0 Fabienne Eckhardt (Janina Höher)
13. Min. 3 : 1 TSV Falkensee (Strafecke)

Im ersten Spiel des Tages und zugleich unserem Besten im Turnier legten wir gut los. Schon in der ersten Minute hatte Ileen eine gute Chance. In der dritten Minute war ebenfalls Ileen frei vor dem Tor, bei ihrem Schuss war die Keeperin noch dran doch Fabienne drückte den Ball dann zum 1:0 über die Linie. Die Brandenburgerinnen spielten offen mit und so wogte das Spiel hin und her. In der 4. Minute konnte Janina den Ball in der Abwehr erobern und einen Konter ansetzen. Die hoch aufgerückten Gegnerinnen konnten nicht schnell genug umschalten und wir nutzten die Überzahl vor dem gegnerischen Tor nach Superpass von Janina auf Fabienne zum 2:0. Danach hätten wir alles klar machen können und hatten drei Chancen durch Fabienne, Belli und Ileen, die aber abgeblockt oder verzogen wurden. Unser 3:0 durch Fabienne war eine Blaupause des Treffers zuvor, Janina hatte sich im Konter durchgesetzt und bediente Fabienne, die zum 3:0 verwandeln konnte. Wir vergaben danach noch gute Möglichkeiten durch Jolanda, Ileen und Marie und mussten nur noch in der 13. Minute durch eine verwandelte Strafecke das 3:1 hinnehmen. Einziger Wermutstropfen in der Partie war die Chancenverwertung, hier hätten wir eindeutig mehr Treffer markieren müssen. Spielerisch war das ganz stark und wir hatten als Gruppenvierter das Überkreuzspiel gegen den Drittplatzierten der Gruppe B erkämpft.

HC Niesky 1920 - Schweriner SV 2 : 1

04. Min. 1 : 0 Celine Ludewig Konter
05. Min. 2 : 0 Janina Höher Strafecke
12. Min. 2 : 1 Schweriner SV Konter

Wir waren in der Zone angekommen (Plätze 5-8) die wir bei der schweren Gruppe und unserer Personalsituation als Turnierziel ausgegeben hatten. Wir bestimmten von Anfang an das Spiel und hatten schon in den ersten zwei Minuten zwei gute Möglichkeiten für Celli und Fabienne. In der dritten Minute liefen wir einen Traumangriff über Belli, Janina und Ileen der mit einer 100%-igen endete, die auf Kosten einer Ecke geklärt werden konnte. Leider wurde diese abgewehrt und auch der Nachschuss von uns versemmelt. In der vierten Minute folgte dann das, was man eigentlich das Traumtor schlechthin nennt. Celli, bisher im ganzen Turnier als Abwehrspielerin eingesetzt und dadurch noch ohne Turniertor war ziemlich frustriert. Da der Gegner viel mehr Freiheiten zuliess als die bisherigen Teams wurde sie offensiver. Nach einem schönen Solo durch drei Schwerinerinnen und dem Ausspielen der Keeperin folgte dann ein schöner Schlenzer aus spitzem Winkel zum hochverdienten 1:0. Nur eine Minute später holten wir uns nach einem schönen Angriff über Janina und Jolanda eine Strafecke, die von Janina zum 2:0 verwandelt wurde. Danach hatten wir noch mehrere Möglichkeiten aber auch in der 8. Minute totales Glück, als die Schwerinerinnen das leere Tor nicht trafen. Danach waren wir wieder am Drücker, machten aber aus vielen Angriffen kein Tor. Die Schwerinerinnen hatten mittlerweile eine technisch starke Spielerin vorn geparkt un versuchten uns über lange Bälle in Bedrängnis zu setzen. Mehrfach mussten die zurück gelassene Belli und auch Lena im Tor alles geben um den Anschluss zu verhindern. In der 12. Minute erkämpften wir uns über einen schönen Selfpass von Belli eine Ecke. Diese wurde abgewehrt und von einer Schwerinerin hoch aus dem Kreis befördert und aus diesem Konter entstand eine Strafecke für Schwerin. Durch diese Fehlentscheidung wäre das Spiel fast gekippt denn Schwerin nagelte die Ecke bei uns in den Winkel und bekam für die letzten Minuten noch die zweite Luft um uns in die Abwehr zu drücken. Wir verteidigten routiniert und nahmen die Zeit von der Uhr. Wir hatten das Spiel um Platz fünf erreicht.

HC Niesky 1920 - Potsdamer SU 0 :3

03. Min. 0 : 1 Potsdamer SU (Strafecke)
07. Min. 0 : 2 Potsdamer SU
13. Min. 0 : 3 Potsdamer SU (Strafecke)

In diesem Spiel waren wir nicht der Favorit, wir gaben alles und hielten trotz der Potsdamer Überlegenheit besser als im Gruppenspiel mit. Trotzdem gab es nicht viele Möglichkeiten für uns und wir standen gehörig unter Druck. Potsdam erwies sich als effizient bei den Strafecken und verwandelte mit dem ersten und dritten Treffer zwei gegen uns. Das zweite Potsdamer Tor fiel aus einem Konter heraus. Nach der klaren Potsdamer Führung hatten beide Teams wahrscheinlich genug Hockey am Wochenende gespielt und wechselten ihr Personal auf dem Parkett. Potsdam mehr und wir mangels spielfähigen Alternativen weniger. In den letzten zwei Minuten hätten wir noch den Ehrentreffer erzielen können, waren aber vor dem Tor nicht effizient genug. So blieb es beim verdienten 3:0 für die Gegnerinnen.

Ein schönes Turnier für alle ging so mit dem 6. Platz von 12 Teilnehmern zu Ende. Ohne unsere Abwehr um Paula und Doro (beide England) und Gina (gebrochener Finger) mussten wir zu große Umstellungen im Team vornehmen und büßten daher nach vorn unheimlich an Gefahr ein. Trotzdem eine sehr schöne kämpferische Leistung mit guten Ergebnissen gegen die "Nichtberliner" und einem Schlüsselerlebnis im Berliner Untergrund, dem Dungeon.

Der HC Niesky spielte mit: Lena Neumann im Tor, Annabel Mimus, Jolanda Jentsch, Celine Ludewig, Marie Beck, Janina Höher, Gina Herrmann, Ileen Stief, Laura-Laetecia Baxalary, Fabienne Eckhardt, Laura Nitsche

Vielen Dank an Adrian, der den zweiten HCN-Bus fuhr und an Marion und Kerstin, die sich als weiblicher Staff in die Absicherung des Wochenendes einbrachten.

 

04.03.2018

Endrunde in Niesky - Wir sind Meister

Am Sonntag konnten die Nieskyer Mädchen in einem ausgeglichenen Turnier in der Turnhalle Bahnhofstraße ungeschlagen den Mitteldeutschen Meistertitel erkämpfen. Gegnerinnen waren der SV Motor Meerane, der Freiberger HTC und der SSC Jena. 

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HC Niesky 1920 – SV Motor Meerane 2 : 0 ( 0 : 0 )

16. Min. 1 : 0 Dorothé Schur (Annabel Mimus)
18. Min. 2 : 0 Annabel Mimus (Strafecke, Celine Ludewig)

Im ersten Spiel des Tages hatten sich die Nieskyer Mädchen mit den unbequemen Westsächsinnen aus Meerane auseinander zu setzen. Die Nieskyerinnen konnten in den ersten Minuten Akzente setzen und hatten durch Annabel Mimus nach Pass von Celine Ludewig eine riesige Möglichkeit. In den Folgeminuten ging den jungen Nieskyer Mädchen der Faden etwas verloren und Meerane kam zu guten Möglichkeiten. Hier hielt uns Lena Neumann im Nieskyer Tor mit guten Paraden im Spiel. Nach der Pause wurde der HC Niesky wieder stärker. Die taktischen Umstellungen griffen und die Nieskyerinnen bohrten über schöne Flankenläufe die Abwehr der Gegnerinnen auf und kamen in der 16. Minute nach einem Bilderbuchangriff über Paula Beck, Annabel Mimus und Dorothé Schur zum 1:0. Diese Führung hätte durch Chancen von Ileen Stief, Celine Ludewig und Dorothé Schur ausgebaut werden können. Da das nicht gelang blieb es bis zum Ende spannend, zwei Minuten vor Schluss führte dann aber eine tolle Strafeckenvariante für die Nieskyerinnen durch Annabel Mimus zum 2:0 und dadurch zur Entscheidung.

HC Niesky 1920 - Freiberger HTC 1 : 1 ( 0 : 0 )

10. Min. 1 : 0 Celine Ludewig (Strafecke)
11. Min. 1 : 1 Freiberger HTC

Die Nieskyer Mädchen starteten ganz gut. Die ersten Möglichkeiten ergaben sich schon von Anfang an. Trotzdem dauerte es mit der akuten Torgefahr bis zur 03. Minute, als Janina Höher nach einem schönen Flankenlauf abschliessen konnte. Die Freibergerinnen standen tief und lauerten auf Konter, die Nieskyerinnen fanden wiederum keinen Weg durch die diszipliniert stehende Gästemannschaft. In der 08. Minute hätten die Freibergerinnen sogar in Führung gehen können doch die Bergstädterinnen vergaben einen Bigpoint, als sie den Ball am leeren Nieskyer Tor vorbei setzten. Der HC Niesky erhöhte den Druck und kam wenige Sekunden vor dem Abpfiff der ersten Halbzeit zu einer Strafecke, die Celine Ludewig zum 1:0 in die Maschen setzen konnte. Leider träumte das komplette Nieskyer Team nach dem Anstoss zur zweiten Halbzeit als eine Freibergerin von der Mittellinie weg dynamisch durchgehen konnte und den überraschenden Ausgleich erzielte. Jetzt griffen die Nieskyerinnen vehement an und wollten den Sieg. Das funktionierte nicht so richtig da Freiberg aufopferungsvoll verteidigte. Die Angriffe wurden oft vor dem Abschluss unterbunden, wodurch die Mädchen aus Freiberg immer wieder die Möglichkeit zum Kontern hatten. So blieb es beim 1:1 und der Möglichkeit, im letzten Spiel aus eigener Kraft Meister werden zu können.

HC Niesky 1920 - SSC Jena 5 : 3 ( 3 : 1 )

02. Min. 1 : 0 Annabel Mimus (Celine Ludewig)
05. Min. 2 : 0 Paula Beck (Annabel Mimus)
07. Min. 3 : 0 Paula Beck (Annabel Mimus)
09. Min. 3 : 1 Strafecke Jena
11. Min. 4 : 1 Celine Ludewig (Konter)
13. Min. 5 : 1 Celine Ludewig (Konter)
16. Min. 5 : 2 Strafecke Jena
18. Min. 5 : 3 Jena

Mit einem Sieg wären die Nieskyer Mädchen Meister. Schon von Beginn an legten die Mädchen super los und setzten in der ersten Minute durch Janina Höher eine Strafecke knapp vorbei.  In der 2. Minute konnte Celine Ludewig nach einem schönen Flankenlauf Annabel Mimus bedienen, die zum 1:0 einschieben konnte. Das 2:0 durch Paula Beck nach Pass Annabel Mimus war eine Kopie des vorherigen Toren, nur von der linken Seite eingeleitet. Das 3:0 durch Paula Beck fiel ebenfalls nach einem tollen Angriff. Leider ging kurz darauf für wenige Augenblicke die Ordnung verloren und Jena kam durch eine verwandelte Strafecke zum 3:1. Nach der Pause wollte Jena das Resultat noch kippen, wurde aber von den Nieskyer Mädchen in Gestalt von Celine Ludewig zweimal brutal ausgekontert und es stand 5:1 und der Titel war greifbar nahe. Die Nieskyerinnen gaben jetzt allen Spielerinnen Einsatzchancen, hatten die Partie aber jederzeit im Griff und mussten nur noch zwei Treffer durch Jena zum Endstand von 5:3 hinnehmen.

Der HC Niesky spielte mit: Lena Neumann im Tor, Annabel Mimus, Jolanda Jentsch, Celine Ludewig, Marie Beck, Janina Höher, Gina Herrmann, Dorothee Schur, Ileen Stief, Laura-Laetecia Baxalary, Fabienne Eckhardt, Paula Beck